Design und Kunst

Ein raumfüllendes Spinnennetz – das war die Idee der Düsseldorfer Künstlerin Dunja Evers im Rahmen einer Kunstausstellung 2010 in Berlin. In „Symmetrical Cortex“, so der Titel der Ausstellung in der Fiedler Taubert Contemporary-Galerie, stellte Dunja Evers in Fotokunst Handarbeit als spezifisch weibliche Domäne in den Fokus. Ein Netz aus Wollfäden sollte das Thema auch räumlich erfahrbar machen. So erhielt Sibylle Wissmann den Auftrag, ein Spinnengeflecht zu häkeln, das in der Galerie aufgespannt werden sollte. Keine leichte Fingerübung: In 15 Stunden entstand ein 3 x 5 Meter großes Netz aus zarten Garnfäden im FrohSinn in Düsseldorf, das dann in der Galerie vor Ort noch angepasst werden musste. Stricken als Kunstform? Auf jeden Fall!